München 72 (AT)
ZDF und teamWorx verfilmen das Geiseldrama bei den Olympischen Spielen 1972
27.06.2011
In München beginnen am heutigen Montag, 27. Juni 2011, die Dreharbeiten für "München 72". Es ist der erste fiktionale Fernsehfilm, der das Drama der Olympischen Spiele 1972 aus deutscher Sicht erzählt und dabei auch die Perspektive der Angehörigen der getöteten israelischen Geiseln berücksichtigt. Regie führt der in Tel Aviv geborene Dror Zahavi ("Die Luftbrücke", "Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki"), der gerade für seinen Film "Zivilcourage" mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Das Drehbuch schrieb Martin Rauhaus ("Winterreise") unter fachlicher Beratung von Uli Weidenbach, Autor der ZDF-Dokumentation "Der Olympia-Mord: München '72 – Die wahre Geschichte". Bei den aufwändigen Recherchen zu diesem Film wurden intensive Gespräche mit Ankie Spitzer geführt. Die Ehefrau des Trainers der israelischen Fecht-Mannschaft kämpfte jahrelang um Entschädigungen für die Hinterbliebenen der getöteten Geiseln.
"München 72" wurde mit hochkarätigen Schauspielern besetzt: Neben Bernadette Heerwagen und Felix Klare spielen Heino Ferch (Polizeipräsident), Benjamin Sadler (Ulrich K. Wegener, Adjutant des Ministers und späterer Leiter der GSG9), Stephan Grossmann (der damalige Innenminister Hans-Dietrich Genscher), Christoph Zrenner (Walther Tröger, Bürgermeister des Olympischen Dorfes), Rainer Bock (Bruno Merk, bayerischer Innenminister), Arnd Klawitter (Polizeieinsatzleiter), Shredi Jabarin (Lutif Affif, Anführer der palästinensischen Terroristen). Ankie und André Spitzer werden von Esther Zimmering und Pasquale Aleardi verkörpert.







































































