Inhalt
Die beiden Berliner Streifenpolizisten Rita und Martin sind verliebt und intensiv mit der Familienplanung befasst. Dass Martin Aussicht hat, zur Kripo versetzt zu werden, setzt ihrem Glück die Krone auf. Doch ein einziger Moment scheint alles zunichte zu machen: der Moment, in dem "Der Schuss" fällt.
In der Waschstraße der Tankstelle von Martins Freund Bruno amüsieren sich Rita und Martin im Auto. Direkt darauf muss Martin erkennen, dass ein Räuber Bruno getötet hat. Er schießt aus seiner Dienstpistole auf den Täter. Der aber hatte bereits die Hände über dem Kopf erhoben - was außer ihm nur noch Rita gesehen hat.
Als einzige Zeugin gerät sie in einen brisanten Gewissenskonflikt: Sagt sie die Wahrheit, belastet sie ihren Geliebten und beschädigt ihr privates Glück. Schließlich hätte Martin keinesfalls auf einen Wehrlosen schießen dürfen. Würde sie dagegen lügen, würde der schwerverletzte Täter in ein ungewisses Schicksal abgeschoben. Der Albaner Osmani ist durch den Schuss querschnittsgelähmt. Die Vorgesetzen bei der Polizei haben Angst vor öffentlicher Kritik und wollen Rita vorschreiben, was sie aussagen soll....