Deutschland in naher Zukunft: Die wirtschaftliche Lage hat sich in den letzten Jahren extrem verschlechtert und die gesellschaftliche Stimmung brodelt. Die politischen Lager radikalisieren sich zunehmend, statt gemeinsam nach Lösungsstrategien zu suchen. Ein massiver Terroranschlag im Nahen Osten verschärft die wirtschaftliche Krise immens. Chaotische Zustände treten ein und treiben die Menschen auf die Barrikaden. Der soziale Kitt, mit dem die Gräben zwischen Arm und Reich mühsam verspachtelt waren, bröckelt, und die extremen politischen Kräfte schüren die Ressentiments, um daraus unter anderem Kapital für eine anstehende Landtagswahl zu schlagen. Die extreme Rechte sammelt sich in der DNS, der Partei des charismatischen Maximilian Schnell, der es mit seinem Sinn für mediale Inszenierung und vor allem dem massiven Einsatz von Geldmitteln geschickt versteht, die Menschen auf seine Seite zu ziehen. Die DNS schließt die wirtschaftliche und gesellschaftliche Abspaltung eines Bundeslandes nicht aus ? und es besteht die reale Gefahr, dass Schnell die Wahl gewinnt. Ein Szenario, das in der Bundesrepublik extreme Unruhe hervorruft. Um diesen Albtraum zu verhindern und die bürgerkriegsähnlichen Zustände in den Griff zu bekommen sieht der Krisenstab der Regierung nur die Möglichkeit, den Spitzenkandidaten der linken Gegenpartei heimlich aufzubauen und zu unterstützen. Dafür setzt die Agentin Linda Jehn (Anja Kling) alles auf eine Karte und bedient sich eines ehemaligen Freundes und politischen Weggefährten Schnells, Rolf Haas (Benno Fürmann), der inzwischen ein unpolitisches Leben führt.