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Preisregen für „Das Lied in mir“ beim World Film Festival in Montréal

07.08.2010

teamWorx Produktion mit gleich drei Preisen ausgezeichnet

Florian Cossens Spielfilm „Das Lied in mir“ mit Jessica Schwarz und Michael Gwisdek in den Hauptrollen triumphierte letzte Nacht auf dem World Film Festival in Montréal. „Das Lied in mir“ teilt sich den Publikumspreis sowie den Preis der Ökumenischen Jury mit jeweils einem weiteren Film und gewinnt den Fipresci-Kritikerpreis.

Zum Filminhalt: Während eines Zwischenstopps auf ihrer Reise nach Chile erkennt die 31-jährige Maria (Jessica Schwarz) in Buenos Aires ein ihr fremdes Kinderlied wieder. Maria spricht kein Wort Spanisch, doch ohne zu verstehen, was sie gerade singt, erinnert sie sich an den spanischen Liedtext. Verstört und aus der Bahn geworfen unterbricht sie ihre Reise und irrt durch die fremde Stadt. Am Telefon schildert sie ihrem Vater Anton (Michael Gwisdek) in Deutschland ihr Erlebnis und die merkwürdige Faszination, die die fremde Stadt auf sie ausübt. Zwei Tage später steht Anton plötzlich vor Marias Hoteltür, um ihr etwas zu beichten. Maria lebte während der Militärdiktatur Ende der Siebziger Jahre die ersten drei Jahre ihres Lebens in Buenos Aires, bis ihre vermeintlichen Eltern sie adoptierten und nach Deutschland holten. Es beginnt eine gemeinsame Reise von Vater und Tochter und die Suche nach Marias leiblichen Eltern. Anton setzt alles daran, seine Tochter nicht zu verlieren. Gleichzeitig versucht er um jeden Preis zu verhindern, dass Maria die genauen Umstände ihrer Adoption erfährt. Der als Lügner enttarnte Vater kämpft bis zuletzt um die Liebe seiner Tochter. Die Tochter, die ihre alte Identität verloren hat, bis zuletzt um die Wahrheit.

„Das Lied in mir“ ist eine teamWorx-Produktion in Koproduktion mit der Filmakademie Baden-Württemberg, dem BR und dem SWR, gefördert von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg. Regie führt Florian Cossen, das Drehbuch schrieb Elena von Saucken gemeinsam mit Florian Cossen. Verantwortliche Redakteure sind Claudia Gladziejewski und Birgit Metz (BR) sowie Brigitte Dithard (SWR). Produzent ist Jochen Laube, Producer Fabian Maubach.