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Bayerischer Filmpreis 2011: Kameramann Matthias Fleischer für teamWorx-Produktion „Das Lied in mir“ ausgezeichnet

15.01.2011

15. Januar 2011 – Die Jury des Bayerischen Filmpreises hat am vergangenen Freitag Matthias Fleischer für seine herausragende Arbeit als Kameramann in Florian Cossens „Das Lied in mir“ geehrt. 

Die Bayerische Staatsregierung verleiht seit 1979 auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den Bayerischen Filmpreis für hervorragende Leistungen im deutschen Filmschaffen. Er ist mit Preisgeldern von insgesamt 300.000 € dotiert und gehört damit zu den höchst-dotierten und begehrtesten Auszeichnungen seiner Art in Deutschland. 

Matthias Fleischer, Jahrgang 1973 und gebürtig aus Berlin, studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg mit dem Schwerpunkt „Bildgestaltung/ Kamera“ und war seit seinem Abschluss u.a. für die Bildgestaltung bei „Lila, Lila“, „Märzmelodie“ oder „Das wahre Leben“ verantwortlich; er wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Deutsche Kamerapreis sowie eine Academy Award Nominierung (beide für „Kuschel-doktor“).

Zum Filminhalt: Während eines Zwischenstopps auf ihrer Reise nach Chile erkennt die 31-jährige Maria (Jessica Schwarz) in Buenos Aires ein ihr fremdes Kinderlied wieder. Maria spricht kein Wort Spanisch, doch ohne zu verstehen, was sie gerade singt, erinnert sie sich an den spanischen Liedtext. Verstört und aus der Bahn geworfen unterbricht sie ihre Reise und irrt durch die fremde Stadt. Am Telefon schildert sie ihrem Vater Anton (Michael Gwisdek) in Deutschland ihr Erlebnis und die merkwürdige Faszination, die die fremde Stadt auf sie ausübt. Zwei Tage später steht Anton plötzlich vor Marias Hoteltür, um ihr etwas zu beichten. Maria lebte während der Militärdiktatur Ende der Siebziger Jahre die ersten drei Jahre ihres Lebens in Buenos Aires, bis ihre vermeintlichen Eltern sie adoptierten und nach Deutschland holten. Es beginnt eine gemeinsame Reise von Vater und Tochter und die Suche nach Marias leiblichen Eltern. Anton setzt alles daran, seine Tochter nicht zu verlieren. Gleichzeitig versucht er um jeden Preis zu verhindern, dass Maria die genauen Umstände ihrer Adoption erfährt. Der als Lügner enttarnte Vater kämpft bis zuletzt um die Liebe seiner Tochter. Die Tochter, die ihre alte Identität verloren hat, bis zuletzt um die Wahrheit.

„Das Lied in mir“ ist eine teamWorx-Produktion in Koproduktion mit der Filmakademie Baden-Württemberg, dem BR und dem SWR, gefördert von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg. Regie führt Florian Cossen, das Drehbuch schrieb Elena von Saucken gemeinsam mit Florian Cossen. Verantwortliche Redakteure sind Claudia Gladziejewski und Birgit Metz (BR) sowie Brigitte Dithard (SWR). Produzent ist Jochen Laube, Producer Fabian Maubach.

„Das Lied in mir“ hat bereits den Eastman Förderpreis auf den Hofer Filmtagen, den Publikumspreis, den Prix Fipresci und eine lobende Erwähnung der Ökumenischen Jury auf dem World Film Festival in Montréal sowie den Golden Icon auf dem Zürich Fimfestival gewonnen und wurde gerade in der Vorauswahl des Deutschen Filmpreis nominiert.

 

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Jasmin Schreiber

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