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„Das Lied in mir“ und „Wer rettet Dina Foxx?" für den Prix Europa nominiert
01.09.2011
Heute wurden in Berlin die Nominierungen für den Prix Europa 2011 bekanntgegeben. Gleich zwei teamWorx-Produktionen haben Aussicht auf den begehrten Preis: Die teamWorx-Produktion „Das Lied in mir“ ist in der Kategorie „Television“ nominiert, „Wer rettet Dina Foxx?" – eine Koproduktion mit dem UFA Lab – hat Chancen, als bestes Online-Projekt des Jahres ausgezeichnet zu werden. Der Prix Europa ist der größte europäische Wettbewerb für Fernseh-, Hörfunk- und Online-Produktionen. Dieses Jahr wird das trimediale Festival im Bereich Fernsehen in acht Kategorien (Doku, Fiktion, Nachrichtensendungen, multikulturelle und mehrsprachige Programme, Drehbuch und Nachwuchspreis) und im Bereich Hörfunk in vier Kategorien (Doku, Hörspiel, Radio-Feature und Radio-Musik Programm) ausgetragen. Das Prix Europa Festival wird getragen von der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament, der European Broadcasting Union (EBU) und der European Alliance for Television and Culture (EATC). Es wurde 1987 in West-Berlin gegründet und wird vom Rundfunk Berlin-Brandenburg als Gastgeber betreut. Die 25. Jubiläumsausgabe findet vom 22. bis 29. Oktober 2011 im Haus des Rundfunks statt. Insgesamt wurden dieses Jahr 640 Produktionen eingereicht.
Die teamWorx-Produktion „Das Lied in mir“, die in der Kategorie „Television“ nominiert ist, wurde bereits vielfach prämiert. Der Kinofilm mit Jessica Schwarz und Michael Gwisdek in den Hauptrollen wurde unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis in den Kategorien „Beste weibliche Nebenrolle“ und „Beste Filmmusik“ ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt er den Eastman Förderpreis auf den Hofer Filmtagen, den Publikumspreis, den Prix Fipresci und den Preis der Ökumenischen Jury auf dem World Film Festival in Montréal sowie den Golden Icon auf dem Zürich Fimfestival. Kameramann Matthias Fleischer wurde zudem mit dem Bayerischen Filmpreis prämiert. In dem Drama erzählt Florian Cossen die Geschichte von Maria, die auf einem Zwischenstopp in Argentinien zufällig ein Kinderlied hört, das in ihr Erinnerungen weckt. In Buenos Aires beginnt die Suche nach ihrer wahren Vergangenheit.
„Das Lied in mir“ ist eine teamWorx-Produktion in Koproduktion mit der Filmakademie Baden-Württemberg, dem BR und dem SWR, gefördert von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg. Das Drehbuch schrieb Elena von Saucken gemeinsam mit Florian Cossen. Die Redaktion verantworten Claudia Gladziejewski und Birgit Metz (BR) sowie Brigitte Dithard (SWR). Produzent ist Jochen Laube, Producer Fabian Maubach.
Seit 2001 wird im Rahmen des Prix Europa das Online-Projekt des Jahres ausgezeichnet. In dieser Kategorie ist „Wer rettet Dina Foxx?“ nominiert. „Internetkrimi“, „Participation Drama“, „Cross-Media-Projekt“, „Intertainment“ – gleich mehrere Bezeichnungen sind für „Wer rettet Dina Foxx?“ treffend. Das crossmediale Projekt beginnt online und wird als ein Krimi im Fernsehen weitererzählt, dessen anschließende Tätersuche komplett im Netz stattfindet. Nach Ausstrahlung des 50-minütigen Films am 20. April 2011 im ZDF war die Heldin der Geschichte Dina Foxx bei ihrer Suche nach der Wahrheit drei Wochen lang auf die Unterstützung der User angewiesen. Mehr als 1000 User registrierten sich im Forum von freidaten.org. Zur Lösung der komplexen Rätsel tauschten sich die User in mehr als 14 000 Kommentaren aus. Weit mehr verfolgten das Geschehen im freidaten-Blog und auf den anderen Web-Seiten des ZDF. Insgesamt gab es rund zwei Millionen Seitenabrufe auf den externen und internen „Dina-Foxx“-Seiten, etwa 200 000 Videosichtungen fanden in der ZDF-Mediathek und auf Youtube statt. Das Spiel wurde von den Hobbydetektiven begeistert aufgenommen. Es ist damit das größte so genannte Alternate Reality Game, das bisher in Deutschland gespielt wurde.
„Wer rettet Dina Foxx?“ ist ein Projekt der ZDF-Redaktionen Das kleine Fernsehspiel (Burkhard Althoff) und der Zentralredaktion Neue Medien (Milena Bonse). Umgesetzt wurde es von teamWorx Ludwigsburg (TV, Creative Producer Leif Alexis) und dem UFA Lab (Online, Creative Producer Kristian Costa-Zahn). Regisseur des TV-Films ist Max Zeitler.

